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Themen - Iril

Seiten: [1] 2
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Büchertruhe / Der Weg des Künstlers von Julia Cameron
« am: Januar 06, 2019, 14:17:22 »
Das Buch "Der Weg des Künstlers. Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität" von Julia Cameron gefällt mir persönlich bisher ausgezeichnet gut.

Es ist eine Art Arbeitsbuch, das zur Beschäftigung mit der eigenen Kreativität anregt und hat einen spirituellen Hintergrund: indem es Kreativität als unsere eigene Schöpferkraft definiert, und diese als Sinn der menschlichen Natur, des menschlichen Lebens.

Wer Lust hat die vielen Ausreden und Blockaden anzugehen, die ihn hindern kreativer zu sein und das eigene Leben mit mehr Kreativität und Spiritualität auszufüllen, für den ist dieses Buch genau richtig. Es ist ein Arbeitsbuch für das man sich aber auch Zeit nehmen und Zeit finden muss.

Menschen, die nichts von positiven Denken und Affirmationen bzw. Glaubenssätzen halten wird es nicht gefallen.

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Ritualkreis / Die Kraft der Geometrie
« am: Januar 03, 2019, 09:54:12 »
Geometrische Formen werden ja oft benutzt für magische, spirituelle, religiöse Rituale. Zum Beispiel der Kreis, er gilt als beruhigend, meditativ, fördernd von Entspannung und Harmonie. Das Dreieck soll anregend, belebend sein und für Entwicklung stehen. Pyramiden (mehre Dreiecke) fördern Energie - Zielgerichtetes Lenken von Energie. Das Pentagramm (der fünf-zackige Stern) hat seine eigene Energie und Symbolik (Elemente, Menschlicher Körper, etc.).

Wer von euch nutzt solche geometrischen Formen, wozu und warum?
Gibt es noch andere die euch einfallen und wichtig sind für euer spirituelles, religiöses, magisches Arbeiten?

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Ritualkreis / Pilgerreisen?
« am: Januar 02, 2019, 17:23:48 »
Ich habe mich gefragt ob hier Menschen sind, die sich für Pilgerreisen interessieren oder gerne eine Pilgerreise einmal unternehmen wollen. Gibt es heilige Orte für euch die ihr in eurem Leben irgendwann zumindest einmal gerne aufsuchen wollt (oder auch schon aufgesucht habt) und für euch einen magischen, rituellen, religiösen, mythischen Hintergrund haben? Eine Pilgerreise zum Olymp (also mit Besteigung des Berges?), oder zu Stonehenge, Pyramiden, Glastonbury, Delphi,.. Also Orte eures Glaubens, Orte aus Mythen und Legenden, Orte wo magische Phänomene vermehrt auftreten/bestimmte Energien spürbar sind, Orte die ihr als heilig anseht?

Ich war einmal in Griechenland in Delphi aber nicht direkt wegen meines Glaubens. Die Menschen mit denen ich damals vereist war haben einen Bezug zu dem Land und theoretisch habe ich dort Vorfahren (mein Großvater kam aus Griechenland), aber ich habe es zwar als schön empfunden aber spirituell hat mich der Ort jetzt nicht so angesprochen. Vielleicht weil Delphi ja auch sehr touristisch überlaufen ist. Was denkt ihr hat der Tourismus Einfluss auf die Energie dieser Orte, zerstört er für euch diese "heiligen" Orte oder kann er in eurem Weltbild nichts an der Kraft der Orte ändern?

Vielleicht braucht ihr auch nicht zu reisen, weil ihr für euch alles in eurer Nähe habt und ihr euch auch mehr heimisch orientiert (innerhalb der Gegend in der ihr geboren wurdet und ihr lebt).

Und wenn ihr Pilgerreisen macht gibt es da bestimmte Regeln die ihr einhaltet? Wie zum Beispiel nur zu Fuß zu gehen oder bestimmte Fastenriten/Fastengebote? Oder bestimmte Chants, Gebete, Meditationen?

Also was würde für euch zu einer Pilgerreise gehören?

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Büchertruhe / Kinderbücher und anderes
« am: Januar 01, 2019, 13:10:48 »
Dimiter Inkiow hat für Kinder europäische Sagen insbesondere griechische Sagen neu erzählt. Ich kann diese Kinderbücher sehr empfehlen für alle die sich eben für Mythen und Sagen interessieren und sie in leichter und kindgerechter Form auch dem eigenen Kind näher bringen wollen. Im Buch die schönsten griechischen Sagen zum Beispiel gibt es vorne eine kleine Aufzählung der griechischen Götter.  :thumbsup:

 

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Philosophischer Pavillon / Gedanken zur Lichtarbeit
« am: Dezember 29, 2018, 10:32:56 »
Lichtarbeit spaltet gerne die Meinungen. Gerade, weil viel darunter verstanden werden kann.

Mir gefällt ja der Blickwinkel: Licht auf die Schatten zu werfen also Bewusstheit auf die Bereiche zu lenken, die man eher nicht gerne anschaut und sich dessen bewusst werden. Dann gibt es auch noch die Variante mit Licht zu arbeiten also mit der Vorstellungskraft und Farben zu arbeiten, wo visualisiert wird wie ein Licht etwas Bestimmtes bringt/erzeugt zum Beispiel Heilung oder Harmonie.

Dann gibt es noch das was vielen aufstößt: "Friede, Freude, Eierkuchen, Liebe und Licht" - Lichtarbeit. Diesem Verständnis unterstellt man gerne einfach den Schatten nicht sehen zu wollen. Warum es wirklich vielen aufstößt? Vielleicht weil unterschiedliche Menschenbilder zu Grunde liegen: die eine Seite, die meint das Dunkle/Schatten/etc. überwinden zu können und auch zu müssen während die andere Seite vielleicht eher darum bemüht ist alle Bereiche auch die Schatten als Teil von sich anzuerkennen und meint das es immer zum Menschsein dazu gehören wird als die ureigene Natur?

Ein ähnlicher Konflikt wie schwarze und weiße Magie? Obwohl bei weißer Magie wohl eine bewusste Abkehr von allem was mit schwarzer Magie verbunden wird stattfindet. Aber die grundlegende Ablehnung negativer Aspekte ist es wohl die vielen Menschen aufstößt? Denn ist der Mensch nicht ähnlich Zwiespältig wie zum Beispiel Loki oder andere Trickster?

Das geht wohl ganz auf den Gut und Böse Konflikt und auf die dualistische Denkweise zurück, unseren Versuch alles mit Kategorien und Schemen zu erklären.

Und manches ist uns einfach etwas sympathisch und anderes nicht.

Also warum Lichtarbeit bzw. warum lehnt ihr Lichtarbeit ab? Geht es hier um das Menschenbild dahinter? Oder um den herbeigeführten Konflikt von Gut und Böse - wobei viele diese Kategorisierung ablehnen und daher auch Lichtarbeit?

6
Das schwarze Brett / Räuchern mit heimischen Kräutern - Workshop
« am: Dezember 29, 2018, 10:05:02 »
Das habe ich im Internet gefunden: https://www.sonnentor.com/de-at/geschaefte/sonnentor-geschaefte/sonnentor-wien-landstrasse/veranstaltungen/raeuchern-mit-heimischen-kraeutern

Klingt interessant. Ich selbst war noch nie dort und kenne es daher auch nicht. Kann daher nicht viel über die Qualität des Workshops sagen. Aber irgendwie hat es meine Neugier geweckt. Es wäre am 18.01.2019 in Wien und kostet 25 Euro für 1,5 Stunden. Dachte das könnte noch andere interessieren.

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Ritualkreis / Chants - Anrufungen
« am: Dezember 26, 2018, 10:37:45 »
Mich würde interessieren: wer benutzt Chants und wie? Habt ihr Lieblingschants? Gibt es da etwas zu beachten?

Wenn ruft ihr an? Und warum? 

Benutzt ihr lieber Instrumente (wie Rasseln oder Trommeln) oder die menschliche Stimme oder Aufnahmen (CD, MP3)?

Ich persönlich mag die menschliche Stimme sehr sehr gern.

Aber prinzipiell finde ich Musik sehr mächtig. Sie vibriert durch den ganzen Körper und nimmt Einfluss auf das eigene Wesen, den eigenen Körper, auf so vielen Ebenen. Sie schafft auch Verbindungen. Sie reguliert die Atmung und den Herzschlag.

Mich spricht ja auch das Wolfsgeheul an - das den Mond anheulen. Das ist sehr befreiend und es bringt mich immer wieder ins Gleichgewicht.

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Büchertruhe / Terry Pratchett und seine Scheibenwelt-Romane
« am: Dezember 25, 2018, 10:32:43 »
Ich kann alle seine Scheibenwelt-Romane empfehlen. Wer zwischen den Zeilen lesen kann wird darin auch sehr wertvolle Informationen über Magie, Zauberei, Religion finden. Außerdem mag ich seinen Humor sehr. Sie lesen sich leicht und einfach. Für jeden ist etwas dabei und ich finde der Mann hatte wirklich Ahnung wovon er schreibt.

Wer mit subtilen Anmerkungen etwas anfangen kann wird hier sicher seine Freude haben und einiges lernen können. Wer konkrete Anweisungen sucht ist hier aber an der falschen Adresse. Wer sich aber schon etwas auskennt, der wird die im Text implizierten Erkenntnisse sofort herauslesen.

Aber auch wem die tieferen Gedanken der Bücher verborgen bleiben, der kann sich an seinen einfallsreichen und humoristischen Romanen erfreuen.

Man merkt hier schreibt ein "Riesen-FAN"! :hexeaufbesen:+ :zauberer:+ :tod:= :klatschen:

9
Ritualkreis / Kraftort erschaffen?
« am: Dezember 14, 2018, 07:00:58 »
Mich würde interessieren wie man Kraftorte erbaut. Es wäre doch schön für die Heiden-Gemeinschaft Ritualplätze/Kraftorte aufzubauen, wo dann jede/r seine Rituale abhalten könnte, so als Allgemeingut.

Was würdet ihr euch an so einem Ort wünschen oder was für eure Rituale brauchen??

Ich hätte zum Beispiel gerne eine Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Ich wohne in der Stadt und es sollte für mich mit Öffis zugänglich sein. Ich kann mir als Stadtmensch auch einen kleinen Park oder so vorstellen aber vielleicht sehen es ja einige Menschen anders und bevorzugen lieber mehr Naturerlebnis? So ungefähr wie jemand der Berge kennt sich nicht mit einem Hügel zufrieden gibt.

Wenn ihr einen Kraftort bauen würdet wie sollte er also aussehen?

Und wie würdet ihr so einen solchen Kraftort erschaffen? Welche Voraussetzungen braucht es eurer Meinung dafür? Was ist mit gesetzlichen Rahmenbedingungen? Kann bzw. darf man einfach so einen Kraftort erschaffen?

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Ritualkreis / Wofür setzt ihr Magie ein?
« am: Dezember 14, 2018, 06:57:47 »
Wofür setzt ihr Magie ein? Oder worum bittet ihr am meisten die Götter?

Was sollen eure Rituale bewirken? Und was haltet ihr alles für Rituale? Zählen für euch alltägliche Rituale auch – in Form von ganz „ungläubische“ Handlungen wie Zähneputzen? Oder ist euer Glaube so umfassend, dass auch Zähneputzen und Zahnarzttermine und solches Zeug als kleine Glaubensausübung gelten (weil das Leben an sich Religion ist)?

Was soll euer Glaube bewirken? Bzw. was bewirkt er? (Auch der Glaube an Magie ist in meiner Frage impliziert) - Was soll damit erreicht werden? Oder wird damit erreicht?

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Mich würde interessieren ob sich hier die meisten als Feuerkult verstehen würden. Weil ja auch im Namen Feuer-kreise, dem Feuer eine bedeutende Rolle zugeteilt wurde. Stehen/sitzen alle um ein Feuer herum in einem Kreis, wenn sie Rituale machen? Oder dient das Feuer dazu die Konzentration zu bündeln, weil es ja doch immer alle Aufmerksamkeit auf sich zieht (ob es nun eine große Flamme ist oder nur eine kleine Kerze im Raum)!?

Und die die sich nicht als Feuerkult verstehen beziehen sich dann eher auf Kreise wie Steinkreise? Oder das man für Rituale gerne Schutzkreise zieht oder einfach einen energetischen Kreis baut? Arbeiten alle mit Kreisen? Oder gibt es so wie in der Kirche jemand, der einfach vor einem Altar seine Riten praktiziert?

Wie kam es zu dem Namen Feuerkreise? Vielleicht wurde das ja schon mal erklärt und ich habe es nur übersehen. Aber mich würde ja auch interessieren was sich, die die hier lesen darunter vorstellen und wieso sie sich hier einordnen.

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Medientipps / Kinderfilme
« am: Dezember 14, 2018, 06:45:05 »
Also mir gefällt sehr gut der „König der Löwen“ (aber nur den 1. Teil bitte). Der Kreislauf des Lebens ist doch ein sehr spirituelles aber auch religiöses Themengebiet, mit dem ich mich sehr gut anfreunden kann. Wenn man darüber reflektiert was denn für eine Botschaft so ein Film auch vermittelt also auch im religiösen, spirituellen Sinn – und man sich fragt ob bestimmte Vorstellungen wirklich das eigene Kind einfach vorgesetzt bekommen soll. Den König der Löwen finde ich auch mit meinen Glaubensvorstellungen vereinbar und daher darf ihn mein Sohn auch gerne anschauen.

„Kung Fu Panda“ (und da alle Teile) gefällt mir auch von der Philosophie. Obwohl mir die Assoziation, dass dieser Panda nur durch essen zum Trainieren motiviert wird nicht so zusagt. Und das hat eher was mit einer anderen Einstellung von mir zu tun als mit meinem Glauben. Außerdem finde ich ihn sehr witzig.

Vom Gesang hat mich „Vaiana“ angesprochen und überhaupt toll, dass das Monster die wilde Seite der Göttin ist, die Seite des Zorns weil man ihr etwas Wesentliches gestohlen hat – einfach großartig das Thema Schattenaspekt.

Und jetzt zur Weih-Nachtszeit und Winterbeginn finde ich den Film „Die Hüter des Lichts“ einfach genial. Das Wichtigste ist der Glaube – großartige Botschaft.

Schön finde ich auch den Film „Merida – Legende der Highlands“. Mit der Hexe und der Lehre, dass man sehr genau definieren sollte was man sich wünscht. (Hüte dich vor deinen Wünschen, denn sie könnten in Erfüllung gehen – nur meist so, wie man es eben nicht wollte)

Absolut entzückend fand ich auch „Ralph reichts“, der mit der Interpretation „Gut“ und „Böse“ spielt.

Und zum Abschluss: „Oben“ ein sehr gelungener Film – darüber das das Leben ein Abenteuer ist und man sich träume verwirklichen kann – sie sich aber auch ändern können.

Kennt ihr Kinderfilme die ihr empfehlen könnt?

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Büchertruhe / Dahlke
« am: Dezember 14, 2018, 06:42:33 »
„Die Lebensprinzipien  - Wege zur Selbsterkenntnis, Vorbeugung und Heilung“ von Ruediger Dahlke und Margrit Dahlke ist meiner Meinung nach ein gutes Nachschlagewerk für assoziative Zusammenhänge. Mir gefällt die Herangehensweise alles auf verschiedenen Urkräfte zurückzuführen, die sich unterschiedlich zeigen können. Gerade wenn man sich für Horoskope und Menschenkenntnis interessiert kann man darin viele nette Anregungen finden. Ich mag Archetypen und archetypische Bilder gerne und arbeite gerne damit. Für alle die eine symbolische Herangehensweise zu schätzen wissen.

Alles was Dahlke schreibt würde ich jedoch nicht zu sehr auf die Waagschale legen und auch vieles kritisch hinterfragen. Dennoch kann es auch sehr inspirierend sein und ich lese selbst gerne immer wieder darin nach, was wie in Verbindung stehen könnte – einfach um auch einen anderen Blickwinkel auf etwas zu werfen.

Neben diesem einen Buch kann ich auch, für alle die geführte Meditationen mögen, seine geführten Meditationen empfehlen insbesondere „Elemente-Rituale“ finde ich sehr stimmig. Seine einschläfernde Stimme trägt wirklich zur Entspannung bei. Für Kinder hat er im Bereich geführte Meditation das „Märchenland – Entspannung und Fantasie für Kinder“, die auch sehr nett ist. Von seiner Frau gibt es dann noch die Meditation „Frauenprobleme – Heilungsrituale und weibliche Archetypen“, die ich besonders schön fand. Dabei kommen auch verschiedene Göttinnen zur Sprache und ihre Gaben (wirklich sehr berührend und bestärkend).

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Philosophischer Pavillon / Philosophisches Problem der Kommunikation
« am: Dezember 14, 2018, 06:40:45 »
Sprache ist erlernt – in einem Kontext – interpretationsabhängig und die Interpretation ist wiederrum abhängig von dem wie der einzelne Mensch etwas (das er unter den bestimmten Sprachlichen Begriff subsumiert, bzw. wie er an sprachliche Begriffe herangeführt wurde, wann und wie sie ihm in seinem Leben begegnet sind) in seinem bisherigen Leben erfahren hat. Wir können also ein und denselben Begriff verwenden „Glauben“ aber jeweils was anderes darunter verstehen – er kann mit den unterschiedlichsten Emotionen verbunden sein und die unterschiedlichsten Assoziationen auslösen, die unterschiedlichsten inneren Bilder hervorrufen und die unterschiedlichsten symbolischen bzw. metaphorischen Verknüpfungen verursachen – die zu einem Gemisch aus unterschiedlichen Annahmen und schließlich zu Ablehnung oder Fürsprache führen. So führen Begriffe wie Magie gerne zu einem Augenverdreher bei Menschen, die sich mehr empirisch wissenschaftlich verstehen und bei Menschen, die sich mehr magisch verstehen führt gerne der Begriff Wissenschaft zu einem Augenverdreher .

Populismus und Populisten verwenden gerne die Kommunikation (das Interagieren miteinander) um Macht zu erlangen und auszuüben. Sie nutzen die Schwachstellen der Kommunikation aus – Sprachbilder, die nicht reflektiert (unbewusst) sind. Sie erforschen Sprachbilder, welche die Mehrheit als negativ vermittelt bekamen (wie Armut) und damit erzeugen sie genug Gefühl (zum Beispiel Angst und Hass) um Menschen zu lenken/ zu manipulieren. Sie werden in den damit verbundenen Emotionen angesprochen und mobilisiert etwas zu tun aufgrund eines Sprachbildes (Wortes). Begriffe gehören für sich selbst hinterfragt und definiert – anhand dieser Definitionen kann man dann versuchen seine inneren Vorstellungen einem anderen beizubringen und dessen innere Vorstellungen nachzuvollziehen – wobei es immer ein Nachvollzug innerhalb der eigenen Bilder ist und man kann sich einig werden (im Sinne von dasselbe Bild entwickeln) muss aber nicht. Und ob es geschehen ist und man wirklich dasselbe darunter versteht wird man wohl nie mit absoluter Sicherheit und Gewissheit wissen können.

Unterscheidung geschriebener Text und gesprochene Worte.  Geschriebene Texte nimmt man absoluter, bestimmender wahr. Das geschriebene Wort steht fest, wird vom gegenüber interpretiert (der aber keine weiteren Informationen wie Mimik, Lautstärke, Emotion, Persönlichkeit,  - berücksichtigen kann, weil diese Informationen nicht zur Verfügung stehen). Gesprochene Worte können eher hinterfragt werden, abgemildert werden. Innerhalb eines Gespräches stehen uns mehr Möglichkeiten zur Verfügung uns zu verständigen und unsere Kommunikation auf einander abzustimmen so dass wir auch wirklich verstehen können was der andere sagt und meint. Nichts desto trotz können wir aneinander vorbeireden oder uns missverstehen aber auch gegenseitig anregen und zum Weiterdenken bringen. Gesprochene Worte außerhalb eines Gespräches wie auf einem Hörbuch sind schon viel fixierter als innerhalb eines Gespräches, aber durch die zusätzliche Information der Tonlage, Sprechweise, etc. weniger fix als ein Text.

Wobei ein mit der Hand geschriebener Text auch wieder mehr Informationen beinhaltet als ein Computergeschriebener Text. Handschrift gibt mehr Information über den Verfasser weiter. Computer-Schrift ist wesentlich unpersönlicher, emotionsloser  und informationsbeschränkter. Das lässt mehr Raum für Eigeninterpretation und damit auch Missverständnisse. Ein gefühlvoller Mensch kann dadurch gefühllos wirken.

Eine absolute Gewissheit und absolute Wahrheit gibt es meiner Meinung nach nicht – demnach ist für mich alles einfach alles reiner Glaube. Philosophie ist dann eine denkerische Herangehensweise an Fragen, die ich glauben kann oder auch nicht. Die ich nachvollziehen kann oder auch nicht.

Man kommt irgendwann an die Grenzen der Sprache. Wo also die Möglichkeit endet etwas mit Sprache exakt auszudrücken. Es gibt Bereiche die sprachlich nicht oder nur wenig erschlossen werden können. Es gibt Begriffe, die sprachlich keine exakte Definition ermöglichen, weil sie über etwas handeln oder etwas versuchen zu beschreiben/ zu verwörtlichen, was eben mit Worten nicht gefasst werden kann (das Worte übersteigt, auch menschliches Denken übersteigt, welches sich in Worten und durch Worte ausdrückt). Irgendwann raucht einfach nur mehr der Kopf!

Etwas Endgültiges, Exaktes und genau Definiertes, das eins zu eins von jedem Menschen exakt so und nicht anders verstanden wird und werden kann gibt es meiner Meinung nach nicht. Oder vielleicht doch eventuell Zahlen. Mathematik hält man ja oft für eine universale Sprache. Nur wie man sich damit sinnvoll unterhalten soll, das weiß ich nicht aber ich bin auch keine Mathematikerin.

Es gibt das Schwammige innerhalb der Kommunikation zwischen Menschen, weil wir keine anderen Werkzeuge haben um uns über das was über uns hinausgeht zu unterhalten. In anderen Begriffen als sie uns verständlich sind, als unsere eigenen Bilder können wir gar nicht denken. Schwammig ist etwas weil wir es mit Sprache nur unzureichend beschreiben können.
Das Werkzeug Sprache und die Individualität der Kommunikation, die immer nur eine Brücke schlägt aber nicht eins zu eins erfahrbar macht ob und inwiefern ein anderer genau so fühlt/denkt/ist wie man selbst, ist eben dies nur ein Werkzeug. Es kann genau das wozu es geschaffen wurde aber nicht mehr.

Wie kann man bestimmte Phänomene, die auf dieser Individualität beruhen exakt fassen damit auch jeder ein und dasselbe darin verstehen kann? Reden wir nicht oft einfach aneinander vorbei. Fehlen uns nicht einfach manchmal die Worte. Jeder Mensch hat andere Möglichkeiten auch im Sinne von Fähigkeiten sich auszudrücken, nicht jeder ist in der Lage Worte für das zu finden was in ihm vorgeht.

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Philosophischer Pavillon / Krieg, Kriegsgott, Kriegsgötter
« am: Dezember 13, 2018, 06:38:05 »
Krieg, Kriegsgott, Kriegsgötter – Notwendiges Übel, Bestandteil menschlichen Daseins, Abzuschaffende Form von Gewalt?

Verehrt hier irgendwer Ares oder einen anderen Kriegsgott? Ist Krieg notwendig oder zu irgendwas zu gebrauchen? Wird es immer Kriege geben solange es Menschen gibt?

Menschen streiten sich, man kann nicht mit jedem Menschen immer der gleichen Meinung sein und manche Meinungen über die kann man ja noch lachen (weil sie für einen selbst absurd sind oder es einfach zu traurig wäre wenn man es wirklich ernst nehmen würde – wobei das ja auch wieder nur eigene Interpretation ist) aber bei anderen Meinungen, die das eigene Leben betreffen und verunglimpfen wird man vielleicht auch zu einem Streit verführt.

Und selbst wenn man in einem Land lebt in dem jetzt kein Krieg herrscht so schauen wir ja auch einfach nur zu und sind froh gerade nicht betroffen zu sein: denn irgendwo ist Krieg. Wäre man da nicht verpflichtet Frieden zu stiften?

Wozu ein Militär, wenn man nie vor hat Krieg zu führen? Krieg um sich zu schützen ist auch Krieg - nur weil man nicht angefangen hat und sich bloß verteidigt ändert es nichts daran, dass man sich dann im Krieg befindet oder doch?

Menschen die Ares, einen Kriegsgott oder überhaupt die kämpferische/kriegerische Natur des Menschen verehren: ist für euch dann Krieg nichts Schlechtes? Welche Bewertung würdet ihr Krieg beimessen? Ist er vielleicht ein notwendiges Übel? Ich meine sich zu wehren hat doch auch wichtige und richtige Funktionen für die eigene Psyche (zum Beispiel aus der Opferrolle herauszutreten, Selbstermächtigung und Selbstbestärkung). Und da es anscheinend immer einige besonders „nette“ Menschen gibt  die um jeden Preis andere unter ihre Gewalt bringen wollen, über sie bestimmen wollen, ihre Ressourcen haben wollen, wird es wahrscheinlich immer notwendig sein sich zu wehren?

Noch heute wirft man den Menschen der Vergangenheit vor sie hätten alles verhindern können wenn sie sich gewehrt hätten. Ab wann macht man mit? Für was würdet ihr kämpfen? Ab wann würdet ihr euch wehren und wie? Auch die aktuelle politische Lage weltweit wandelt derzeit auf einem schmalen Grad. Manche behaupten wir befinden uns schon im 3.Weltkrieg – er sehe nur anders aus, weil man doch eingesehen hat das mit Atomwaffen auch der der den Abzug drückt dabei Schaden nimmt. Wie kann oder sollte überhaupt diese Tendenz der kriegerischen Auseinandersetzung gewandelt werden?

Mir gefällt ja die Idee der music4humanrights für Menschenrechte, Solidarität, Humanität und Demokratie zu singen aber wieviel kann das bewirken? Ist das genug? Bzw. dauert eine eventuelle Verschiebung der Tendenz dann nicht einfach zu lange? Kann man damit der Gehirnwäsche, die bestimmte rechtsradikale Populisten betreiben wirklich effektiv entgegenwirken? Zumal die mediale Aufmerksamkeit der Mehrheit sicher populistischen Parolen gehört? Und ist die Mehrheit nicht ausschlaggebend für Demokratie? Und ausschlaggebend für Kriege, denn wenn niemand hingehen würde wäre es kein Krieg? Obwohl was tun wenn man mitten drin ist, weil der Krieg zu einem kam?

Und warum interessiert es erst dann die Mehrheit wenn im eigenen Land Krieg ausbricht? Ist Betroffenheit wirklich das einzige ausschlaggebende? Oder fühlt man sich ansonsten einfach zu wehrlos und machtlos? Oder darf man auch einfach seinen Willen dem anderen nicht aufzwingen, was ja auch kriegerisch wäre also mischt man sich deswegen nicht ein? Aber betrifft uns diese Welt nicht alle? Dann kommen wir wieder auf das kleine bisschen zurück was jeder selbst tun kann – ob das effektiv ist oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle – Hauptsache ist doch man tut etwas. Aber tut man das dann einfach nur um sein Gewissen rein zu halten, wegen der Schuldgefühle (weil man sehr privilegiert lebt und einfach mal Glück hatte im Lebenslotto) oder vielleicht aus Idealismus – wobei man doch eigentlich weiß, dass Ideale immer die ersten sind die sterben. Ich würde mich selbst als kleinen Idealisten sehen, wobei Ideale kaum gelebt werden können sondern einfach wie Sterne sind an denen man sich orientieren sollte/kann und zu denen man hinstreben sollte/kann (die aber unerreichbar bleiben). So sehe ich ja das Ideal der bedingungslosen Liebe als im Leben unerreichbar aber stets anzustreben oder eben auch ein friedvolles und verständnisvolles Leben aller Menschen als wünschenswertes Ziel, das aber nie zur Gänze verwirklichbar ist. Wobei ich mir bei Kriegen noch unschlüssig bin. Streitereien und Konflikte aber definitiv nie zu verhindern sein werden – meines Erachtens halt. Ich kann mich auch irren und irgendwie hoffe ich ja darauf. Aber meine Erfahrung bei mir selbst zeigt – also ich werde nie zur Gänze konfliktfrei sein – was für mich nichts anderes heißt als wie sollen es dann alle anderen werden? Und wäre das erstrebenswert? Gerade aus Konflikten und ihrer Bewältigung habe ich immer sehr viel gelernt.

Stehen Kriege dann auch für etwas woraus wir lernen sollten/könnten? Und was könnten wir aus aktuellen Kriegen lernen? Oder wer sollte hier was lernen?

Wird es jemals eine friedliche Weltengemeinschaft aller Menschen geben? Ideal oder Real?

Ist Ares oder ein anderer Kriegsgott – als Kriegsgott nur falsch interpretiert – ist es eine unerlöste noch nicht erleuchtete Form einer Energie? Manche glauben ja dass es da auch unterschiedliche Stufen (Entwicklungsstufen) gibt. Wäre die eine Stufe dann Krieg (unterste Stufe, noch nicht sehr entwickelt) und weiter „oben“ auf der Entwicklungsstufe dann nennen wir es Streitkultur? oder konstruktive Kritik/Auseinandersetzung?

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