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Autor Thema: OBOD  (Gelesen 16385 mal)

Crysalgira

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Re: OBOD
« Antwort #15 am: März 05, 2014, 14:27:13 »
auf die Gefahr hin, dass das jetzt zu einem Dialog zwischen McClaudia und mir verkommt - ich halt mich kurz  :)

du hast mich ein bisschen missverstanden - mir ging es in meinem Posting nicht um spirituelle Lehrer, sondern in erster Linie um Gemeinschaft - die kann so locker oder so eng sein, wie es jeder gerade verträgt, Hauptsache sie ist!
Also ruhig ein Sumbel nach einem Stammtisch, die treuen Besucher unserer Open Rits  :) oder meine "Familie". Und um da mal was klarzustellen: nicht jeder in unserem Kreis macht eine Ausbildung, wirklich nicht. Was sie wollen und suchen, ist der Austausch mit Gleich- oder ähnlich Gesinnten, einen rituellen Rahmen für die Jahreskreisfeste und simple Freundschaft.
Was mich traurig stimmt, sind Menschen, welche jahrelang alleine vor sich hinwursteln, oft mit nicht gewünschten Folgen.

Denn ja, gerade in etwas so realitätsfernen, wie du es nennst, Claudia, sind reality checks um so wichtiger! Spiritualität ist eben NICHT realitätsfern, im Gegenteil, sie hat handfeste Auswirkungen zumindest auf die persönliche Realität - sehe zumindest ich so.
Und gerade Selbstreflexion, Selbstkritik, Wachsen ist das Spirituellste überhaupt, nicht an einem bestimmten Glauben, einer Tradition festgemacht, die können höchstens Wege dazu aufzeigen - ganz verstehe ich nicht, wieso das für dich unspirituell sein kann, obwohl wir uns jetzt doch schon ein paar Jährchen kennen  :)

so - auch genug geschwafelt - sorry an alle anderen!   :(
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Mc Claudia

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Re: OBOD
« Antwort #16 am: März 05, 2014, 16:29:59 »
OK, Spiritualität ist ein doofer Begriff und hat sich bis heute mir nicht wirklich eröffnet.

Klar, wenn ich es mit Geistigkeit übersetze, Philosophie und Arbeit am eigenen Charakter eine geistige Übung ist - dann isses spirituell.

Ich hätte vielleicht eher religiös schreiben sollen. Na wurscht.

Mit der Gruppe geb ich Dir Recht. Und ich glaub auch, wenn man nicht als Quotenheide am A*** der Welt lebt, werden sich immer zumindest Ähnlichgesinnte finden, mit denen man was machen kann.  :)

So ganz allein mag ich ja auch nicht. Ist fad.
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Boudicca

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Re: OBOD
« Antwort #17 am: März 05, 2014, 21:08:50 »
Hat nicht Nachtfalke mal etwas beim OBOD gemacht oder habe ich das falsch in Erinnerung?

Sonst denke ich, dass jede/r das machen soll, was sie/er glaubt, dass es sie/ihn weiterbringt auf dem eigenen Weg. Und, wenn das ein OBOD-Lehrgang ist, dann ist das für mich auch o.k.

Alles Liebe,
Boudicca  :sonne:
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Crysalgira

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Re: OBOD
« Antwort #18 am: März 05, 2014, 22:53:14 »
Liebe Boudicca,

zumindest ich wollte damit sicher nicht sagen, dass irgendwas an einem/diesem Lehrgang nicht okay ist, wenn jemand so etwas für sich geeignet hält.
irgendwie hat sich da eine Grundsatzdiskussion entwickelt, welche aber nicht wertet -
es ist eine sehr persönliche Geschichte, wie man seinen Weg gestaltet, da sind wir uns doch wohl alle einig  :)

Crysalgira
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Nordana Rone

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Re: OBOD
« Antwort #19 am: März 06, 2014, 00:41:18 »
Hallo!

Danke für die  vielen Antworten! Ich schreibe von meinem Handy aus daher nur kurze Sätze:
Baldur, die Kulturgeister meinte ich eh nicht. Ihre Homepage ist schrecklich. Ich meinte druidry.org. Man trifft dabei auch Leute in der Umgebung.  In Wien gibt es ca. 3 Gruppen. Ich kenne davon nur 1 Person mit ihren irischen Freunden. Und das seit 3 Jahren. Wirklich angenehme Persönlichkeiten die frei arbeiten.  Rituale sind super schön. Sollten wir mal einladen.

Grund ist: Ich habe Wissenslücken und die will ich überblickstechnisch füllen. Und: Gute Rituale sind psychologisch gut aufgebaut. Das kann man zur hohen Kunst ausbauen. Ich will das genauer beackern.
Und: schau ich nach England, Irland und USA habe ich das Gefühl es fehlt bei uns etwas. Ich suche, was das ist.

Titel und Grade sind mir wurscht. Es geht mir um Inhalte. Ich denke das OBOD Material ist nicht ohne.  Man kann eh kostenlos testen.

:-) Liebe Grüße an Euch!

Nordi
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Nordana Rone

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Re: OBOD
« Antwort #20 am: März 06, 2014, 00:44:15 »
Ahja! Ja, ist sehr Wiccanahe. Aber das machts mir auch netter :-)
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AnufaEllhorn

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Re: OBOD
« Antwort #21 am: März 06, 2014, 10:05:02 »
Well met, alle zusammen ;)

Auf jeden Fall ist dieser Thread für mich extrem interessant zu lesen - herzlichen Dank fürs Eröffnen, Nordana  :thumbsup:  Vor allem Deine Frage "Und: schau ich nach England, Irland und USA habe ich das Gefühl es fehlt bei uns etwas. Ich suche, was das ist." finde ich äußerst sinnvoll. Auf die Antworten, die Du bekommst oder findest bin ich schon megagespannt  :gruebel:
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Bright blessings
Anufa

Crysalgira

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Re: OBOD
« Antwort #22 am: März 06, 2014, 11:27:06 »
mir hat hier immer eines gefehlt - Achtung, das ist jetzt eine ganz persönliche Wertung! und sicher nicht DIE Antwort auf Nordis Frage  :)  - seit ich vor vielen Jahren begonnen habe, über meinen spirituellen Tellerrand hinauszuschauen und das ist der Zusammenhalt unter den Heiden, egal welcher Couleur

jeder hat sein eigenes Süppchen gekocht, gute Projekte sind auf Grund von persönlichen Differenzen oder mangelnder Beteiligung zusammengebrochen, die Liste wäre ziemlich endlos ...
wie das gekommen ist, lässt sich historisch begründen, auch mit dem Stellenwert, den das Heidentum hierzulande hatte und hat
einerseits gab es hier niemanden, der in den Fünfzigern, Sechzigern, in der ersten großen "Welle", eine "österreichische" Tradition begründet hat, welche sich auf hier vorhandene Wurzeln beruft (paar Versuche gab es, aber die waren - gelinde gesagt - kläglich und teilweise "so streng geheim", dass die interessierte Öffentlichkeit davon kaum was erfahren konnte  :), weil sie historisch absolut unhaltbar und lächerlich waren, oder immer in Gefahr, ins rechte Eck gestellt zu werden oder diesem gar anzugehören)
die meisten heidnischen Traditionen haben etwas Tribales an sich und einen Tribe "Österreich" hat es nie gegeben, sondern nur eine bunte Mixtur aus vielen europäischen Völkern, und das schon seit sehr, sehr langer Zeit
bis zu Isis Noreia und Mars Latobius zurückzugehen, ist den meisten ein wenig zu kompliziert  :)

und zweitens ist es - auch in bester, zumindest ost-österreichischer Tradition! - sehr schnell sehr bunt geworden: Traditionen aus England, aus den US of A und sonst wo her, dazu New Age, Esoterik, Engelgruppen und andere christlich angehauchte Dinge
dazu kam eine gewisse "Religionsmüdigkeit" bedingt durch die alte Übermacht der Kirche, und zwar EINER Kirche, in den genannten Ländern gab es immer mehr Auswahl, wenige wollten einen Glauben, in dem sie aufgezogen wurden, gegen einen anderen tauschen
Österreich ist halt erst seit kurzer Zeit nicht nur dem Namen nach ein säkulärer, laizistischer Staat .... und ist es immer noch nicht ganz, siehe Religionsunterricht

New Age zu sein, galt als okay, Heidin zu sein - da bist du ganz schnell entweder als Spinner abqualifiziert worden (in D-Land war es noch schlimmer - alle Heiden galten als rechts ...) und das wollten die wenigsten riskieren
die paar, die es dann riskiert haben, haben sich um die wenigen präsumptiven Anhänger regelrecht geprügelt und in der Öffentlichkeit ein ziemlich übles Bild abgegeben ...

Fazit: es gibt kaum etwas, dass all die Gruppen verbindet, und es gibt auch offensichtlich ziemlich wenig Bedürfnis danach

und ich hab wieder einmal viel zu viel geschrieben ....  :(
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Mc Claudia

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Re: OBOD
« Antwort #23 am: März 06, 2014, 13:09:43 »
Hei Crysalgira,

ich geb Dir vollkommen und unumwunden recht.

Wenn man guckt, wo in Europa welche (neu)heidnischen Religionen genug Anhänger/-innen haben, dass sie u.U. auch staatlich anerkannt sind:

- GB: Druidentum
- Skandinavien und Island: Asatru
- Griechenland: Hellenismos
- Litauen: Romuva

fällt zum einen auf, dass es sich erstmal nur um Recon-Religionen handelt, die in dem jeweiligen Land historisch nachgewiesen sind.

Beim Druidentum ist es zudem so, dass es in England/Wales ja schon eine mehr als 300-Jahre alte Tradition hat! (Wenn auch immer unter verschiedenen Ordensnamen.) Auf Österreich übertragen heißt das, dass wir noch 250 Jahre warten müssen -..... *g*.

Romuva in Litauen hat erst nach dem Fall des eisernen Vorhangs geboomt. Auffallend ist offenbar auch, dass in Ländern, v.a. in Osten (wo Religion unterdrückt war vor 1989) und Griechenland das nationale Element eine immense Rolle spielt. Russische Rodnoverje-Anhänger, litauische Romuva, griechische Hellenisten - sie sehen in den jeweiligen Neuheidentümern die ursprüngliche, echte Religion des jeweiligen Landes - das geht bis zum übersteigerten Nationalislmus. Leider. Würden deutsche oder österr. Heiden so argumentieren, sind wir im arg-rechten Eck.

Mir persönlich wird schon schlecht, wenn jemand mit dem Begriff "Alte Sitte" daherkommt (so heißt ne Asatru-Gruppe irgendwo in Deutschland). Und wenn man aber das nationale Gefühl wegnimmt, bleibt nurmehr rein die Religion. Ein Teil des Gruppengefühls (wir Griechen/Russen/Litauer) ist weg. Damit ist es fürs Gefühl nur mehr halb so spannend.

Im ehem. Ostblock dürften diese Recon-Heidentümer auch viel mehr Zulauf haben als hierzulande. Dasselbe gilt für Griechenland. Offenbar sind dort andere Sachen, wie Wicca, Ordensmagie, etc. weniger angekommen. Soll heißen, die, die bei uns vielleicht Wicca sind oder Hexen oder sich allgemein naturspirituell nennen hätten sich in diesen Ländern vielleicht eher diesen nationalen Recon-Bewegungen angeschlossen. Die sind dort wesentlich presenter und haben viel mehr Anhänger/_innen. Ich nehme daher an, dass diese Vielfalt, die wir hier haben, in diesen Ländern nicht so vorhanden ist, bzw. dass sich eben diese größeren Heidentümer herausgetan haben, und die restlichen genauso unter ferner liefen herumgurken wie wir.

Und Asatru ist dem Beinteinsson zu verdanken, der in Island diese Religion ins Leben gerufen hat. Da damals in den 1970ern in Island noch ein recht lockeres Religionsgründungsgesetz geherrscht haben dürfte, war das kein Problem (OK, die Kirchen haben dagegen rebelliert, aber er hat es geschafft). Die anderen skandinav. Länder haben dann nachgezogen. Das Wikingerische hat ja recht brauchbare Vorlagen - und, wie Crysalgira schrieb, die Kulturen sind da oben im Norden nicht gar so komplex wie bei uns. Da ist es einfacher für Heidenwillige, sich für die Wikinger zu entscheiden (oder in England halt für die Druiden, die es eh schon urlang gibt).

In Österreich (und ich schätze mal auch in anderen Staaten, wo es nicht so große Heidentümer gibt - aus Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Deutschland, Ungarn, Slowenien, der Schweiz, ..... hört man ja auch nix über riesige Heidentümer, schon gar nicht von staatlich anerkannten) ist die Situation unpassend für so ein großes Heidentum.

Es gibt nicht DIE heidnische Kultur, die herausstechen würde. Abgesehen davon haben wir auch eine reiche Ordenstradition (Freimaurer & Co), die ja auch beliebt ist. Österreich kann germanisch, keltisch, slawisch, römisch, hunnisch, rätisch ... gedacht werden.

Und mit dem jetzigen Religionsgründungsgesetz können wir uns jegliche diesbezügliche Hoffnung abschminken. Alle derzeitigen Heiden müssten sich auf EIN Heidentum einigen, dass wir zumindest annähernd die Zahl für ne rel. Bekenntnisgemeinschaft zusammenkriegen. Das spielts aber nicht.

Und so haben wir halt kleine Gruppen.

Was ich mir wünsche ist, dass wir zumindest in der Vernetzung weiterkommen. So wie wir es mit den Feuerkreisen machen. Aber da ist noch viel ausbaufähig!

Liebe Grüße

Mc Claudia
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Nordana Rone

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Re: OBOD
« Antwort #24 am: März 06, 2014, 22:37:14 »
Hallo!

Oh wow! Ja, ein Resumee wirkt so greifbar nahe. Auf fb und auch hier machen sich einige engagierte Heiden Gedanken zum Heidentum in Österreich. Die einzelnen Eindrücke ergänzen einander. Elisa befragt Jungheiden, James träumt von Zusammenkünften und mehr, Crysalgira spricht von Achtung und McC kommt zum Schluss, dass in Ö Vernetzung der Vielfalt wohl eher Zukunft hat.

Die Feuerkreise basieren auf einer engagierten bunten Gruppe von Heiden. Mit flexibler wohl durchdachter Struktur für Veränderungen.  Feuerschnur, PFI, Wurzelwerk, Hagazussa, WAVI Stammtisch, Open Pipe, etc. alle ergänzen einander. Die Strukturen sind da. Nun muss man das Uhrwerk nur mehr in Gang bringen.
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Athunis

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Re: OBOD
« Antwort #25 am: März 07, 2014, 19:55:29 »
Zitat von: "Crysalgira"
...
einerseits gab es hier niemanden, der in den Fünfzigern, Sechzigern, in der ersten großen "Welle", eine "österreichische" Tradition begründet hat, welche sich auf hier vorhandene Wurzeln beruft (paar Versuche gab es, aber die waren - gelinde gesagt - kläglich und teilweise "so streng geheim", dass die interessierte Öffentlichkeit davon kaum was erfahren konnte  :), weil sie historisch absolut unhaltbar und lächerlich waren, oder immer in Gefahr, ins rechte Eck gestellt zu werden oder diesem gar anzugehören)
(

juhuuu, DANKE Crysalgira das du das angesprochen hast! Ich bin da völlig d'accord mit deinem post. Ich konnte, sehr viel später, selbst solche "Traditionen" und VertreterInnen finden und war überraschst welche Möglichkeiten es gab. Durch meine eigenen autodidaktischen Forschungen bin ich mir gar nicht mehr sicher, dass sie Konstruiert waren oder historisch unhaltbar. Sie waren gewachsen und haben auch durch die Zeit vieles am Zeitgeist mitgenommen. Leider kam durch die Zeit zwischen dem Ende des 19. Jahrhunderts und dem Aufflammen des rechten Eckes und der Nazis so dermaßen viel Schwachsinniges in die Köpfe der Menschen, dass man da schon manchmal gscheit saubermachen muß, damit man bodenständig bleiben kann. Kurz gesagt, ich "glaube" (und habe auch erfahren udn gelernt) dass es da schon was gab, vereinzelt noch gibt, das auch ein bißerl die Zeit der "Neo-Praktiken" überstanden hat. Das soll kein Angriff auf die Praktiken sein die so ab den 50ern entstanden sind, aber gut getan haben sie den vorfünzigern nicht wirklich. (nur meine eigene Meinung).

Lg :D
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Nordana Rone

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Re: OBOD
« Antwort #26 am: März 09, 2014, 22:57:16 »
Wow, ich habe nun wirklich relevante Information zu OBOD via PN bekommen!!
Schade, dass sie nicht hier gepostet wurde. Aber mich wunderts nicht.

Wenn wir hier wirklich eine Vernetzungsplattform werden wollen, sollten wir nicht auch unsere eigenen Ketten sprengen?
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Baldur

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Re: OBOD
« Antwort #27 am: März 09, 2014, 23:31:26 »
Hi Nordana,
niemand versucht hier, die Vernetzung als Prämisse des Vereins, zu unterbinden.
Deshalb muss man auch unterscheiden zwischen den einzelnen persönlichen Meinunungen hier im Thread, und dem Agieren des Vereins, das sind total grundverschiedene Dinge.
Und wenn du relevante Dinge per PN bekommen hast, was sollen dann einerseits der Verein, und andererseits die Einzelposter damit anfangen?
Schade eigentlich, dass nicht offen weiterdiskutiert wird.
Es kann ja immer sein, dass sich Einzelpersonen in ihrer Meinung irren, und diese aufgrund besseres Wissens auch redigieren.
Aber wenn dann "relevante Dinge" abseits des Threads auf bilateraler Ebene weiterdiskutiert werden, was soll man dann machen?
Ich kann nur sagen, schade eigentlich.

Liebe Grüsse
Baldur
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Ich bin nicht Asatru weil ich einen Hammer trage,
ich trage einen Hammer weil ich Asatru bin.
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Nordana Rone

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Re: OBOD
« Antwort #28 am: März 10, 2014, 13:40:09 »
Hallo Baldur!

Im Grunde hast Du recht. Doch in der Praxis ist es selten einfach, persönliches und offizielles Verhalten zu trennen.
Wir hatten hier die vorherrschende Meinung, dass Lehrgänge eher ein Käse sind. Wer auch immer anderer Meinung ist, muss erst mal damit rechnen, eine Minderheit zu vertreten. Und soll man sich allen Kämpfen stellen? Der Idealist sagt ja, der Praktiker nein. Denn wenn man unreflektiert immer kämpft ist man bald kaputt. In diesem Fall also anscheinend nein.
Positiv ist allerdings, dass ich Info bekam!
Schlimmer wäre noch, wenn hier gar nichts käme.

Ich denke, es ist ein Königsweg, wenn man die eigene Meinung vertritt und gleichzeitig es schafft, Raum für anderes zu lassen ohne es auch herabzusetzen. Ein Kunststück, das natürlich auch nicht jeden Tag
funktioniert.

Liebe Grüße!

Nordi
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Baldur

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Re: OBOD
« Antwort #29 am: März 10, 2014, 14:03:15 »
Hallo Nordi,

im Grunde gebe ich dir ja Recht...
...aaaber, wenn es so läuft, wie es gelaufen ist, bleibt, zumindest bei mir, ein übler, bitterer Nachgeschmack.  :eek:
Denn wenn ich eine Sache "mit all meinen Sinnen" vertrete, dann versuche ich diese auch öffentlich zu vertreten, auch wenn ich Gegenwind spüre. Denn wenn es mir dadurch, zumindest teilweise, gelingt, Missverständnisse aufzuklären, bzw. auszuräumen, ist es die Sache Wert gewesen.  :thumbsup:
Wenn aber auch bei ein wenig Gegenwind, die Diskussion einfach abgebrochen wird, vor allem dann, wenn es sich um, wie du schreibst, "relevante Dinge" handelt, ergibt das m.M. schon eine sehr schräge Optik.  :weißnicht:
Denn entweder etwas ist wichtig und relevant, dann ist es wichtig und relevant, und ich stehe dazu, oder es ist eben nicht so wichtig und ich scheue die Kritik; -aber eben warum, genau für solche Sachen sind Diskussionsforen eben da?  :gruebel:
Ich will jetzt nicht sagen, dass mich dieses Verhalten in meiner Meinung bestärkt ("
Zitat
dass Lehrgänge eher ein Käse sind
"), vielleicht entwickelt sich in diesem Thread ja noch etwas Vernünftiges, abseits von "Geheimniskrämerei".
Alles was sooooo geheim ist, macht mich halt immer extrem vorsichtig.
Weiters, wie soll sich denn der Verein vernetzen, wenn wichtige Dinge eines anderen Vereins im Dunkel einer vorgehaltenen Hand bleiben. Ich war und bin halt immer für Offenheit.

Liebe Grüsse
Baldur

Disclaimer: Das ist meine persönliche, bescheidene Meinung, nicht die des Vereins.
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