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Themen - barbara

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Ritualkreis / venus
« am: November 23, 2011, 21:56:46 »
hallo zusammen

ich hab von meiner spirituellen Lehrerin eine Hausaufgabe bekommen: Venus in mein Leben einladen.

nebst andern eher informellen Massnahmen hab ich Lust, auch ein Ritual dazu zu gestalten. Da es aber sehr selten vorkommt, dass ich wirklich so ernsthafte Rituale mache mit allem hoffe ich auf Inspiration von euch.


Wiki gibt nicht so viel her:
http://de.wikipedia.org/wiki/Venus_%28M ... 29#Symbole

einen Spiegel mit Handgriff hab ich noch nicht, kriegt man Myrte in Blumenläden? - Muscheln bzw Austern sollten irgendwie aufzutreiben sein (aber ich hab noch nie Austern gegessen und sollte das wohl zuerst üben.  :weißnicht: ), irgendwas mit Tauben sollte ich hinkriegen, oder auf alle Fälle mit Taubenfedern.

Als Tag bietet sich natürlich der Freitag an.

Doch wie könnte so ein Ritual feierlich und schön gestaltet werden?  :gruebel:
ich bin froh um alle Ideen und Inspirationen.

grüsse, barbara

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Medientipps / caesars Ermordung
« am: April 02, 2011, 12:01:14 »
die immer seriöse Qualitätszeitung NZZ hat aufsehenerregende neue Erkenntnisse zu Caesars Ermordung gefunden:

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/me ... 31839.html

grüsse, barbara

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Glaubensgebäude / die Götter in meinem Leben
« am: November 13, 2010, 07:31:51 »
Hallo zusammen

ich erlebe seit einiger Zeit ein merkwürdiges Phänomen, nämlich das: dass ich an den Venustagen (Freitagen) regelmässig das Bedürfnis habe, mich schick zu machen - während an andern Wochentagen simple und praktische Kleidung völlig OK ist. Aber nicht an Freitagen.

Es wär mir zwar bisher nicht bewusst gewesen, dass ich eine Verehrerin der Venus gewesen sein sollte - doch wem sollte ich dieses komische Phänomen sonst zuschreiben? :weißnicht:  :gruebel:   mir fällt da grad nichts und niemand sonst ein.

habt ihr sowas auch schon erlebt?

grüsse, barbara

4
Büchertruhe / Pauli and Jung
« am: Oktober 14, 2010, 12:50:40 »
Pauli and Jung - the meeting of two great minds.
Autor/Redaktor: David Lindorff
ISBN: 0-8356-0837-9

eins der Bücher, das ich schon sehr lange habe, aber nie richtig gelesen - ich starte wieder einen Versuch.

Der Physiker Wolfgang Pauli und der Psychologe Carl Gustav Jung lernten sich in Zürich kennen, wo sie beide arbeiteten - und Pauli liess sich von Jung analysieren. Daraus entstand eine lebenslange Freundschaft und ein intensiver Briefwechsel, der in diesem Buch vorgestellt wird, in dem zwei der grössten Geister unserer Zeit das Thema der Verbindung von Geist und Materie beleuchteten - der gemeinsamen Basis von Geist und Materie.

Jung war seit eh und je genauso Mystiker wie Wissenschaftler - Pauli selbst kommt von einem sehr wissenschaftlichen Elternhaus her (Ernst Mach war sein Pate, und dessen mit wissenschaftlichem Gerät vollgestopftes Haus und die Bildung, die er erhielt, haben ihn wesentlich geprägt) - doch begleitete ihn ebenfalls seit eh und je der "Pauli-Effekt", der darin bestand, dass in seiner Nähe die teuren Geräte der experimentellen Physiker nicht funktionierten. Es gab mehrere, die dies sehr ernst nahmen - Kollegen, die Pauli baten, sich weit nicht in ihrem Labor aufzuhalten, sobald sie dabei waren, wichtige Versuche durchzuführen... Des weiteren war Pauli bekannt für seinen gute Nase, Fehler und falsche Gedankengänge aufzuspüren - also ein durch und durch rationaler Mensch, der bei der Entwicklung der Quantentheorie wesentlich beteiligt war.

Im Moment bin ich noch am Anfang des Buches: eine kurze Biografie Paulis, und dann werden einige der 800 Träume aufgeführt, die während Paulis Analyse bei Jung dokumentiert wurden, seine Anima die erscheint und das Selbst und der Schatten. Weiterhin bin ich gespannt, wie es weiter geht, worüber dann in den Briefen gesprochen wird, die den Hauptinhalt darstellen.

grüsse, barbara

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Büchertruhe / the timeless way of building
« am: Oktober 11, 2010, 12:06:49 »
Autor: Christopher Alexander
Titel: The timeless way of building (auf Deutsch meines Wissens nicht erhältlich)
ISBN: 0-19-502402-8

&

Autoren: Christopher Alexander, Sara Ishikawa, Murray Silverstein with Max Jacobson, Ingrid Fiksdahl-King, Shlomo Angel
Titel: A Pattern Language (Titel der dt. Übersetzung: Eine Mustersprache)
ISBN: 0-19-501919-9

Es ist mir ein Anliegen, diese zwei Bücher vorzustellen, da sie zu den wenigen gehören, die mein Leben verändert haben - und es extrem bereichert haben.

Die Essenz des Themas und kürzestmögliche Zusammenfassung ist im Titel des ersten Buches enthalten: es geht um die Kunst des zeitlosen Bauens. Um jene Prinzipien, die Menschen in allen Kulturen, zu allen Zeiten verwendet haben, um ihre Umgebung zu gestalten, sie zu einem Ort der Sicherheit und Behaglichkeit zu gestalten, so perfekt angepasst auf sich selbst, die eigene Familie, die eigene Gruppe, wie ein massgeschneiderter Handschuh.

Es geht um jene Baukunst, die macht, dass ein Ort lebendig wird - eine Qualität, die viele moderne Gebäude leider schmerzlich vermissen lassen.

Im ersten Band, *the timeless way of building" haben Alexander und sein Team die Prinzipien untersucht, die Grundsätze, die machen, dass diese Lebendigkeit zustande kommen kann. Und es wird erklärt, worin diese Lebendigkeit besteht.

im zweiten Band, "a pattern language" geht's von der Theorie in die Praxis - sie schlagen 253 Muster vor, mit deren Hilfe ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen alles bauen können, ohne einen Plan zeichnen zu müssen - von der grössten Skala Stadtplanung und regionale Planung bis hin zur kleinsten Skala, der Gestaltung eines Simses, eines Fensters, eines Möbels...

Es gibt noch einen dritten Band, "the Oregon Experiment", wo die Gruppe um Alexander dies Prinzipien selbst umgesetzt hat und ein Projekt beschreibt - dieses Buch habe ich allerdings nicht gelesen.

Anstelle einer klassischen Rezension liegt es mir am Herzen, das Buch selbst sprechen zu lassen. Die Originalzitate sind auf Englisch, die deutsche Übersetzung ist von mir - im Zweifelsfall beziehe man sich auf die englische Originalversion.

von Seite 7, TWB:
There is one timeless way of building. (...) It is a process through which the order of a building or a town grows out directly from the inner nature of the people, and the animals, and  the plants, and matter which are in it. It is a process which allows the life inside a person, or a family, or a town, to flourish, openly, in freedom, so vividly that it gives birth, of its own accord, to the natural order which is needed to sustain life.

Übersetzung:
Es gibt eine zeitlose Art des Bauens. (...) Es ist ein Prozess, durch den die Ordnung eines Gebäudes oder einer Stadt direkt aus der inneren Natur der Menschen, der Tiere, der Pflanzen und der Materie wächst, die an diesem Prozess beteiligt sind. Es ist ein Prozess, der dem Leben in einer Person oder einer Familie oder einer Stadt erlaubt zu blühen, mit Offenheit, in Freiheit, mit so viel Lebendigkeit dass er durch seine ihm eigenen Harmonien jene natürliche Ordnung hervorbringt, die benötigt wird, um Leben zu erhalten.



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Ein Beispiel könnte diese Holzbrücke sein.

Sie ist alt - gegen das Ende des 18 Jahrhunderts wurden sie gebaut, ältere Versionen davon standen schon ab 1500 dort.

Die Brücke ist funktional, genau an die Situation angepasst, und mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht nach einem Plan gebaut - der Baumeister hatte wohl eher ein Holzmodell als Arbeitsgrundlage entworfen. Im Inneren lässt sich ein komplexes und verwirrendes Netz von Hölzern sehen:



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... die mehr oder weniger symmetrisch sind - aber nie genau symmetrisch. Jeder Balken ist ein bisschen anders, überall gibt es leichte Schrägen, nie genau rechte Winkel... und lebendig wird die Brücke dadurch, dass sie nicht einem geometrischen Ideal entspricht, sondern weil sie ganz genau in ihre Situation passt, in das Tal, in dem sie steht, mit seinem Fluss und dessen Hochwassern, mit dem feuchten und oft regnerischen Wetter, dem Schnee, der Hitze im Sommer, die am Holz zieht... doch weil alle diese individuellen Kräfte, die an diesem besonderen Ort wirken, in Betracht gezogen wurden, hält die Brücke - und hält - und hält - und hält - durchaus mit einer gewissen Pflege, manchmal müssen wohl die Ziegel auf dem Dach ersetzt werden, hie und da ein Brett ersetzt werden - doch die Brücke bleibt.

Es ist schön, in ihrer Mitte zu stehen, aus dem Fenster hinaus in den Fluss zu schauen... die Sprüche auf den Querbalken zu entziffern versuchen, was gar nicht leicht ist, sie sind in einer super verschnörkelten Schrift geschrieben, auf den Linien von "Gott behüte uns und euch und die Brücke und alle andern auch" - das Gespinst und Gewebe der Balken betrachten und herauszufinden versuchen, welcher wo anfängt und wo aufhört...

Es ist kein Prunkwerk, keine Konstruktion mit besonderem Prestige, nichts zum Rennommieren - es ist ein Gebäude für einen alltäglichen Gebrauch, doch es ist ein Ort mit Seele.

Es ist diese Art des Bauens, die im besten Sinne menschlich ist.

grüsse, barbara

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Glaubensgebäude / spiritualität definieren
« am: September 14, 2010, 10:25:59 »
hallo zusammen

noch kein einziger Beitrag im Unterforum Spirituelles, das geht doch nicht.    ;)

also könnten wir uns doch mal darüber unterhalten, worüber wir uns hier denn unterhalten könnten, was ist das, Spiritualität.

nach einigen Jahren hin und her bin ich zum Ergebnis gekommen: Spiritualität, das ist alles, was mit Sinn zu tun hat. Auseinandersetzung mit Fragen wie: wie handle ich richtig? Was ist der Sinn meines Lebens? Warum bin ich hier, als Mensch? Was soll ich jetzt tun?

Ich bin sehr froh, dass mein Leben stabiler, stressfreier, reicher, lebendiger und intensiver wird, je mehr es mir gelingt, Antworten auf diese Fragen zu finden - Antworten, die mich und mein Leben betreffen, sehr konkrete Antworten, nicht allgemeingültige Antworten.

und wie habt ihr's mit der Spiritualität...?

grüsse, barbara

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