ich hol den thread nochmals rauf, weil ich grad eine grenzgeniale Götterdefinition gefunden habe, die wahrlich ein Lob auf den Polytheismus darstellt - allerdings auf Stupidedia
http://www.stupidedia.org/stupi/Paganismus
"Die paganistischen Götter haben in der Regel etwas mehr Humor als der klassische Bibelgott und befehlen nicht gleich ausgewachsene Völkermorde, nur weil jemand mal in der falschen Tonart furzt.
Wie dieser zeugen auch sie ab und zu Kinder mit Sterblichen - vorallem Zeus, der alte Weiberheld.
In der Regel lassen heidnische Götter ihre Söhne aber nicht dem Kreuzigungstod anheim fallen und erwarten dann, dies möge als Liebesbeweis an die Menschen verstanden werden. Sie drohen ebenfalls nicht, jeden der daran nicht glaubt, durch den Fleischwolf zu drehen und das Gehackte dem Teufel zum Frühstück zu servieren.
Andererseits sind die Paganistischen Götter nicht allmächtig, bzw. behaupten sie nicht, dies zu sein. Das bedeutet in der Praxis dass sie in der Regel nicht für Scheisse haften, die Menschen bauen.
Ebenfalls sind die Götter nicht allgütig. Es gibt friedliche und weniger friedliche Götter.
Von Loki wird man zum Beispiel permanent verarscht, Ares macht alle erst zu Sau und fragt dann, was man wollte. Kali liebt es, Leute einen Kopf kürzer zu machen, was aber nicht persönlich gemeint ist. Es steht jedem frei, sich mit den Göttern seiner Wahl zu verbünden."

